Klage gegen ehemalige Chefs der Casino-Disco Luganos

Die ehemaligen Inhaber der Casino-Diskothek NyX müssen sich vor Gericht verantworten, nachdem sie angeblich vier Millionen Franken schwarz abgezweigt haben. Pikanterweiße gehört das Casino dem Kanton.

Die ehemaligen Inhaber der Casino-Diskothek NyX müssen sich vor Gericht verantworten, nachdem sie angeblich vier Millionen Franken schwarz abgezweigt haben. Pikanterweiße gehört das Casino dem Kanton.

Ein Skandal um die Casino-Diskothek Nyx in Lugano, den die ehemaligen Inhaber werden verdächtigt über vier Millionen Franken schwarz abgezweigt zu haben. Wahrlich kein Pappenstiel!

Die beiden früheren Inhaber der Casino-Diskothek NyX müssen sich vor dem Strafgericht in Lugano TI wegen Betrug verantworten. Insgesamt sollen die beiden Männer über vier Millionen Franken der Einnahmen schwarz einkassiert und teilweise abgezweigt haben.

Als wäre dies noch nicht schlimm genug, muss sich einer der beiden, ein Peruaner auch wegen unklarer Zahlen an weiteren Standorten rechtfertigen. Der 46-Jährige besaß vor Ort diverse Bars und Discotheken.

Die Buchhaltung ist das A und O eines Geschäfts und sie sollte eigentlich immer stimmen. Dies war jedoch für das NyX nicht der Fall, denn rund zwei Millionen Franken fehlten in der Abrechnung. Als wäre der Skandal wegen Betrugs nicht schlimm genug, die Anklage wirft diesem Angeklagten noch Mittäterschaft bei Freiheitsberaubung und Körperverletzung vor. Der Angeklagte soll im Oktober das Sicherheitspersonal angewiesen haben, zwei Gäste des NyX in einen Raum zu sperren und zu misshandeln.

Der zweite Angeklagte, ein 48-jähriger Italiener, muss sich nur wegen der Finanzdelikte verantworten. Er trägt nicht nur die Mitverantwortung für das Geschehen im Nyx, sondern er soll auch zu hohe Spesen angegeben haben und in Italien Rechnungen gefälscht haben. Er streitet jedoch diese Vorwürfe ab. Nach seiner Version habe es die Ausgaben tatsächlich gegeben, er habe die Rechnungen nur nachträglich erstellt, da die Ausgaben in Italien schwarz erfolgten.

Die beiden Angeklagten fühlen sich nicht schuldig. Schließlich soll das schwarz eingenommene Geld ins Geschäft investiert worden sein. Renovierungen und Gehälter der Angestellten seien mit diesem Geld beglichen worden.

Da das Nyx um die Diskothek des Casinos Lugano geht, hat der Skandal größere Auswirkungen, denn die Stadt Lugano ist Mehrheitsaktionärin der Spielbank und Vertreter der Stadtregierung saßen im Verwaltungsrat. Peinlich!

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